Im Rhythmus der Natur – die stille Ordnung
- beateniepel
- 30. Aug. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 3. Jan.
Manchmal verändert ein einziger Augenblick alles.

Die neue Werkreihe aus fünf Alabasterstücken ist mehr als eine Fortsetzung – sie ist ein stilles Echo auf Vergänglichkeit, Wandel und das innere Gesetz der Natur. Die Skulptur Utopia stand einst geschlossen, still, sicher – bis die Flut kam. Sie nahm, was ganz war, und ließ zurück, was geblieben ist: Bruchstücke, vom Wasser gezeichnet, vom Zufall geformt.
Aus diesen Fragmenten entsteht nun eine neue Reihe. Fünf Stücke, jedes ein leiser Dialog zwischen Vergänglichkeit und Neubeginn. Der Alabaster trägt die Geschichte in sich: feine Risse wie Erinnerungsfäden, helle Flächen, in denen das Licht still verweilt, Schatten, die von Bewegung erzählen.
Jedes neue Stück trägt Spuren dieser Vergangenheit in sich: Risse, sanft gebrochene Kanten, feine Linien, die vom Wasser gezeichnet wurden. Sie erzählen von der Kraft, die zerstört, und von der Form, die dennoch bestehen bleibt.
Das erste Werk trägt den Namen Form und Linie. Es ist wie ein Atemzug in Stein – die Linien fließen, brechen, finden sich neu. Es zeigt, wie Bruch und Kontinuität sich begegnen. Aus dem alabasternen Material treten organische Kurven hervor, die Licht und Schatten in ein leises Gespräch verwickeln. Eine Spur, die anzeigt, dass Schönheit auch im Unvollkommenen wohnt.
Bald folgen Stille Form, Geheimnis der Form, Naturgestalt und zwischen Linie und Leben. Jedes wird eine andere Seite dieser stillen Ordnung zeigen – wie das Meer, das unendlich viele Gesichter hat, und doch immer dasselbe bleibt. Sie alle sind Teil einer Suche nach dem Rhythmus der Natur, der stillen Ordnung, die allem Werden und Vergehen innewohnt.
Denn in allem, was vergeht, liegt auch das, was bleibt.


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